M2M im Bereich Smart Grids – Case Study: micca

Interview Horst Hopitzan - miccaDie Temperaturentwicklung auf einem Hochspannungsleiterseil lässt darauf schließen, ob das Seil in der Lage ist zusätzliche Energie zu transportieren. Dies ist im Zusammenhang mit Smart Grids besonders wichtig: Smart Grids vereinen viele dezentrale Energiequellen miteinander. Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien wie beispielsweise Windkraft schwankt das Energieangebot. Um die Balance zwischen Energieerzeugung und –verbrauch dennoch halten zu können und Ausfälle zu vermeiden, ist es wichtig die Auslastung der Leiterseile zu monitoren.

Horst Hopitzan, Geschäftsführer der micca informationstechnologie gmbh, erklärt: „Der Bedarf an Leiterseilüberwachung besteht deshalb, weil die Energieversorgungsunternehmen angehalten sind, die Leistungsnetze effizienter auszunutzen.“ Dies ist unter anderem Resultat des weltweit steigenden Energiebedarfs. Die von Microtronics entwickelte Lösung emo kann hier helfen.

EmoDas Herzstück von emo ist eine Leiterseilsonde, die mit 3 Temperaturpunkten die Temperaturentwicklung am Leiterseil überwacht. Der Körper der Sonde ist dabei vom Seil abgesetzt, um die Temperaturentwicklung nicht zu beeinflussen. Zusätzlich ist emo mit verschiedenen meteorologischen Sensoren ausgestattet. Die gesammelten Informationen werden via GPRS zu einem zentralen Server übertragen und lassen Rückschlüsse auf die Auslastung des Leiterseils sowie eventuell notwendige Wartungsarbeiten schließen. Zusätzlich können mit emo Betriebskosten eingespart werden. „Im Regelfall, das heißt wenn Leitungsmonitoring eingesetzt wird, gehen wir davon aus, dass es eine Betriebskosteneinsparung im Bereich von 15 – 30 % geben wird“, erklärt Horst Hopitzan.

Das gesamte Videointerview mit Horst Hopitzan finden Sie hier

Mehr über die Zusammenarbeit mit micca finden Sie hier

Technische Details zu emo finden Sie hier

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