NH3: Stinkend, toxisch, gefährlich!

NH3 oder Ammoniak ist ein stechend riechendes Gas, das vor allem in der Umgebung von landwirtschaftlichen Betrieben wahrgenommen wird. Das farblose Gas entsteht zum Großteil in der Tierhaltung, genauer gesagt in den Exkrementen der Tiere. Schon in sehr geringen Konzentrationen nehmen wir den Gestank wahr. Häufig wird das übel riechende Gas mit dem Geruch nach abgestandenem Urin beschrieben. Doch abgesehen von der Geruchsbelästigung gibt es viele weitere negative Auswirkungen, die NH3 herbeiführt.

 

Ammoniak – Ein unbewusster Gefahrstoff?

In zu hohen Konzentrationen kann Ammoniak gesundheitsbeeinträchtigende Beschwerden herbeiführen. NH3 wirkt sich sowohl beim Menschen als auch bei Tieren in erster Linie auf die Atemwege aus, kann Schleimhäuten und Augen Schäden zufügen oder gar ätzen, führt zu Verwirrung und im schlimmsten Fall bis zum Tod. Geringere Konzentrationen von Ammoniak können unter ständiger Aussetzung zu chronischen Atembeschwerden wie Bronchitis führen.

Auch in der Umwelt und Vegetation der Pflanzen bleibt NH3 nicht unbemerkt und hinterlässt seine Spuren. Besonders Waldbäume reagieren empfindlich auf Ammoniak. Deren Wachstum wird, unter einer zu hohen NH3 Konzentration in der Atmosphäre, geschwächt. Des Weiteren lösen Ammoniakemissionen Stickstoffeinträge auf empfindliche Ökosysteme aus, die in einem hohen Ausmaß zum Verlust der Artenvielfalt beitragen.

Durch Überdüngung der Böden mit NH3 können nicht nur Pflanzen „verbrennen“, sondern das Gas wird ins Grundwasser aufgenommen und vergiftet in weiterer Folge die Gewässer. Auslöser für das Sterben von Fischen und weiteren Wasserlebewesen ist also häufig auf den Übeltäter NH3 zurückzuführen.

NH3 in der Industrie

Nichts desto trotz findet sich Ammoniak in geringeren Konzentrationen in der Industriebranche wieder, da es auch einen positiven Nutzen generieren kann. Eingesetzt wird das Gas zum Beispiel bei der Herstellung von Düngemitteln, in der Medizintechnik, bei der Gewinnung von Salpetersäure, bei der Galvanisierung sowie in der Kältetechnik.

Dabei wird das Gas zwar in geringer Konzentration eingesetzt, dennoch ist trotzdem stets zu überprüfen, dass keine Leckstellen entstehen und das giftige Gas nicht austreten kann. Eine zu hohe Konzentration von NH3 in der Atemluft muss frühzeitig erkannt werden.

Auch die Umwelt und das Ökosystem müssen vor zu hohen Ammoniakemissionen geschützt werden. Eine regelmäßige Kontrolle der Emissionen in der Umgebungsatmosphäre darf daher nicht vernachlässigt werden.

Die innovative Messtechnik von Microtronics

Microtronics liefert für das Monitoring von NH3 ein Komplettpaket aus Hardware, Software und Service für Ihr individuelles Einsatzgebiet. Die revolutionäre Messtechnik, weißt ein hohes Maß an Komfort auf. Microtronics bietet innovative Messgeräte, die Alarme per SMS, E-Mail oder Anruf versenden, sobald eine zu hohe Konzentration von NH3 in der Umgebungsluft diagnostiziert wurde. Zusätzlich profitieren Sie von den kontinuierlichen Messungen und Aufzeichnungen der Werte. Dies ermöglicht Ihnen umfangreiche (Langzeit-)Analysen.

Datenlogging leicht gemacht

Die Datenlogger von Microtronics übertragen die Daten über Bluetooth Smart oder GSM. Senden Sie Ihre Messdaten über GSM direkt an den Server und sehen Sie die Werte bequem aus der Ferne über Ihren PC ein. Über BLE erhalten Sie die Daten auf Ihr Smartphone müssen dafür allerdings in der Nähe der Messstelle sein (Reichweite ca. 10 Meter).

Um die Regelmäßigkeit der Messintervalle brauchen Sie sich mit Technologie von Microtronics keine Gedanken mehr machen, denn das erledigen Datenlogger automatisch für Sie. Laufend messen die Ammoniak-Spürnasen die Konzentration von NH3. Wird ein definierter Grenzwert überschritten, so schlagen die Geräte Alarm und Sie erhalten eine Meldung, um frühzeitig entgegenwirken zu können. Mit einer automatisierten Dosiersteuerung können Sie selbst dieses Entgegenwirken automatisiert abwickeln.

Alter NH3 Sensor raus – neuer NH3 Sensor rein.

Alle 6 Monate muss der Sensor kalibriert werden, um eine genaue Messung sicherstellen zu können. Das innovative Sensortausch-Konzept macht es möglich, den Tausch ohne Datenlöcher vorzunehmen. Sie nehmen den Tausch ganz einfach und schnell direkt an der Messstelle vor. Vereinfacht wird der Tausch des Sensors durch ein Magnetsystem. So wird unter anderem sichergestellt, dass der Sensor richtig in das Gerät eingesetzt wurde.

Die Umwelt liegt uns am Herzen – mit Microtronics gemeinsam Ammoniakemissionen senken und so der Umwelt etwas Gutes tun!

 

NH3 macht Ihnen zu schaffen?

Zögern Sie nicht die NH3-Experten von Microtronics zu kontaktieren! Gemeinsam erarbeiten wir eine Lösung, die exakt auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnitten ist. Das Microtronics Team ist für seine kunden- und lösungsorientiertes Arbeit bekannt. Besonders weil Ammoniak in diversen Applikationen eine Rolle spielt, sind neue Vorschläge hinsichtlich der Einsatzorte jederzeit bei uns willkommen.

Wenden Sie sich an die Microtronics Experten, wir haben jederzeit ein offenes Ohr für Sie!

Tel +43 2756 77180 | office@microtronics.at

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