Smart Meter – Fluch oder Segen

Smart MeterIm Zuge des Master Studiengangs Digital Business Management an der Johannes Keppler Universität und der Fachhochschule Steyr beschäftigten sich drei Studentinnen mit dem Thema Smart Meter. Für Microtronics Mitarbeiterin und Studentin Sabrina Waldbauer war sofort klar, dass man hierfür die Technologie von Microtronics verwenden muss. Mit Victoria Krauk und Birgit Kocher wurde das Projektteam komplettiert.

Im Zuge der Ausarbeitung wurden die Vorteile, die sich für den Stromversorger/Netzbereiter durch Smart Meter ergeben, analysiert. Anhand des Unternehmens Microtronics und der seit 2008 gemessenen Werte, wurden die Vorteile für Unternehmen anhand dieses praxisnahen Beispiels gezeigt.

In medialen Horrorszenarien liest man oft von Hackern, die sich illegal Zugang zu Smart Meter Daten verschaffen. Aufgrund dieser Daten können Hacker angeblich genau analysieren, was gerade im Haus geschieht, aber auch wann jemand zu Hause ist und wann die Luft rein ist. Um dieses Szenario nachzustellen erhielten die Studentinnen die Zugangsdaten zu einem myDatalogNANOamr, der diverse Verbrauchswerte in einem Privathaushalt aufzeichnet. Die Köpfe fingen aufgrund der Fülle an Daten schnell zu rauchen an. Nach dem sich die drei Damen einen ersten Überblick über die Daten verschafft hatten, konnten rasch erste Erfolge erzielt werden. Einige der Erkenntnisse, wie beispielsweise, dass die Bewohner das Haus unter der Woche immer gegen 7 Uhr verlassen wirken nicht weiter überraschend. Mittels der Verbrauchswerte konnte Rückschlüsse auf die Gewohnheiten der Bewohner gemacht werden.

Da man bei dem Einsatz von Smart Metern immer auch vom Stromversorger/Netzbetreiber abhängig ist, wurde zu guter Letzt noch die Möglichkeit der Verwendung von Smart Meter Gadgets am Beispiel von QGate vorgestellt. Hierbei entwickelten sich bei den Studentinnen rasch erste Ideen, wie auch Sie QGate gewinnbringend einsetzen können. So könnte man während man in einer Vorlesung sitzt und der Freund sich zu Haus langweilt ihm den Fernseher solange abdrehen, bis aufgrund des ansteigenden und anschließenden wieder abflachenden Lärmpegels sichergestellt ist, dass die Wohnung von Staub befreit wurde.

Zur Abrundung der Arbeit und zur Untermauerung der Aktualität dieser Thematik wurde die rechtliche Lage beleuchtet. Während in Italien und Schweden Smart Meter schon beinahe flächendeckend eingeführt wurden, sieht dies in Österreich noch anders. 95% aller Zählpunkte sollen bis 2020 in Österreich mit einem Smart Meter aufgezeichnet werden.

Sabrina

Marketing Manager bei Microtronics Engineering GmbH
Sabrina spricht sowohl die Sprache der Techniker als auch der Wirtschaft. Mit Ihrem MSc in Digital Business Management an der Johannes Keppler Universität Linz und der FH Steyr hat sie ihr Wissen gefestigt. Sie berichtet über Themen, die die IoT und M2M-Branche aktuell bewegen. Technisch komplexe Dinge erklärt Sie einfach verständlich. On- und Offline ist sie für den Auftritt und die Kommunikation verantwortlich.
Sabrina

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