Wieso viele IoT-Projekte in der Schublade versauern?

Wieso, warum, weshalb die Digitalisierung und Internet of Things für alle Branchen, die unumgänglichen Zukunftsthemen sind, wurde bereits vielfach diskutiert. Sie haben bereits erkannt, dass IoT ein schier unendliches Potential bietet. Ideen, wie auch Sie dies für Ihr Unternehmen nutzen können, beginnen in Ihrem Kopf zu entstehen.

Wieso viele IoT-Projekte in der Schublade versauern?

Doch was nun? Wie geht’s los?

Am Markt gibt es eine Vielzahl an hervorragenden IoT- und Innovationsberatern. In diversen Workshops lernen Sie selbst innovative Ideen und Lösungen für Ihre Herausforderung und die Zukunft Ihres Unternehmens zu erstellen.

Auch für die speziellen Herausforderungen in einem IoT-Projekt finden Sie bereits massenhaft Hilfestellungen. Schließlich dürfen einige Fragestellungen nicht unbeachtet bleiben. Bedenken Sie immer, dass ein Prototyp und ein marktreifes Produkt zwei unterschiedliche Dinge sind. Dennoch müssen bereits beim Prototyp einige grundlegende Weichen für die Zukunft gestellt werden, damit eine Skalierung möglichst ressourcenschonend vonstattengeht.

Viele Ideen doch wie umsetzen. IoT-Projekte versauern in der Schublade

Die wichtigsten Fragen zu Beginn

Einige Fragstellungen müssen unumgänglich vor Beginn eines jedes IoT-Projekts geklärt werden. Die Liste stellt dabei keine vollständige Aufstellung dar. Je nachdem in welcher Branche Sie tätig sind und welchen Mehrwert Ihr Projekt hat, ergeben sich weitere Fragen. Deshalb ist es ratsam bereits in dieser Phase Experten mit ins Boot zu holen:

  • Welchen Mehrwert bietet mein IoT-Projekt?
  • Wie wird die Lösung monetarisiert? Welche Revenue Streams, Einsparungen oder gänzlich neue Geschäftsmodelle ergeben sich daraus?
  • Wie sieht das Geschäftsmodell hinter der Idee aus?
  • Wie gliedert sich die IoT-Lösung in meine bestehenden Prozesse ein bzw. wie müssen die Prozesse verändert werden oder welche gänzlich neuen Prozesse sind notwendig?
  • Welche Funktionalitäten sind Must-haves und was ist lediglich Nice-to-have?
  • Welche Daten werden benötigt? Was muss gemessen und erfasst werden?
  • Wann und wo werden die Daten in welchem Abstraktionsgrad benötigt?

Schnell wird klar, dass eine hohe wirtschaftliche Kompetenz für die detaillierte Beantwortung der ersten Fragestellungen notwendig ist .Ein wirtschaftliches Konzept entsteht.

Oftmals enthält dieses wirtschaftliche Konzept bereits erste technische Inputs. Im Idealfall sind Ihre technischen Experten bereits bei der Entwicklung des Konzepts involviert.

Wie wird das Konzept nun Realität?

Wenn Sie definiert haben was genau realisiert werden soll, geht es an die technische Realisierung. Eine IoT-Lösung setzt sich aus einer Vielzahl an Komponenten zusammen. Modem, MCU, Speicher, SIM-Karte für die Datenübertragung, IoT-Plattform, Server, Visualisierung sind nur einige dieser Bausteine. Dabei sind die vielfältigen Schnittstellen und die Firmware sowie Software noch gar nicht erwähnt.

Verfolgen Sie den Best-of-Breed Ansatz bedeutet dies einen enorm hohen Aufwand in der Auswahl der Komponenten und der anschließenden Integration. Dies kostet Zeit, Ressourcen und Geld. Zusätzlich bedeutet dies, dass Sie tiefe, technische IoT-Kenntnisse aufbauen müssen, anstatt sich auf Ihre Kernkompetenzen zu fokussieren.

Das ist der Grund weshalb viele IoT-Projekte letztendlich in der Schublade versauern. Die Komplexität wird schlicht unterschätzt und lässt sich nicht mehr beherrschen.Holen Sie Ihr IoT-Projekt wieder hervor und starten Sie durch!

Denken Sie exemplarisch an den kleinen Teilschritt der Datenübertragung. Datenübertragung ist heute keine Hexerei mehr. Schließlich werden tagtäglich Fotos, Videos und Co über Whatsapp durch die Weltgeschichte geschickt, selbst von technisch wenig versierten Menschen,. Integrieren Sie eine SIM-Karte in Ihr Produkt und schon geht’s los.

Doch dabei werden Sie schnell an Ihre Grenzen stoßen:

  • Wie stellen Sie sicher, dass die Daten bei jeder Übertragung auch vollständig am Server ankommen?
  • Was geschieht bei einem Verbindungsabbruch während der Übertragung?
  • Wird das gesamte Paket neu gesendet und damit der Datenverbrauch in die Höhe getrieben?
  • Wie oft werden die Daten übertragen?
  • Wie werden die Daten zwischengespeichert und komprimiert?
  • Was passiert, wenn das Einwählen einmal schief läuft? Wie wird sichergestellt, dass die Daten in diesem Fall nicht verloren gehen?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Sie auch in empfangsschwachen Regionen eine Übertragung gewährleisten können?
  • Was geschieht wenn Sie Ihr Produkt in mehreren Ländern ausrollen? Benötigen Sie für jedes Land eigene SIM-Karten mit eigenen Verträgen?
  • Und wie wirkt sich die Übertragung auf den Stromverbrauch aus? Gerade bei batteriebetriebenen Geräten ist dies eine nicht zu vernachlässigen Fragestellung.
  • Und zu guter Letzt: Ist Mobilfunk überhaupt die optimale Übertragungstechnologie oder würde sich WiFi, LAN, LoRa, NB-IoT besser eignen? Und wenn doch Mobilfunk – 2G, 3G, 4G?

Sie sehen welche Litanei an Fragestellung sich für diesen kleinen, scheinbar einfachen Teilaspekt ergibt. Kein Wunder also, dass sich viele IoT-Projekte in diesem Dschungel der Fragen verirren und schließlich ad acta gelegt werden. Erste Resultate oder gar Erfolge rücken so in weite Ferne.

HELP!

Unkomplizierte Werkzeugkästen für einen schnellen Einstieg sind unumgänglich. Dabei müssen diese Werkzeuge im Hinblick auf zukünftige Serienreife entwickelt werden. Schließlich ist ein perfekter Prototyp sinnlos, wenn Sie für ein marktreifes Produkt wiederrum bei null beginnen müssen.

Gesamtlösungen, die Hardware, Software und Service inkludieren lösen bereits viele Probleme für Sie. Doch auch bei der Wahl einer Gesamtlösung ist es wichtig die richtige Entscheidung zu treffen. Viele Starter Kits sind toll für erste Gehversuche, lassen sich allerdings aus Kosten- oder Skalierungsgründen nicht in großen Stückzahlen ausrollen.

Microtronics ist der Experte für Ihre IoT- und M2M-Projekte

Bedenken Sie wie die Prozesse im weiteren Betrieb der Lösung aussehen. Sollte einmal etwas nicht funktionieren, ist es beim Best-of-Breed Ansatz oftmals schwierig die Fehlerursache und den Zuständigen zu finden. Die unterschiedlichen Anbieter putzen vielleicht sogar die Schuld an den jeweils anderen ab. Bei einer Gesamtlösung gibt es nur einen Zuständigen und es ist unabhängig von der Fehlerursache klar wer Ihr Ansprechpartner ist. Achten Sie deshalb unbedingt auf einen kompetenten Support, der Ihnen weiterhilft oder im Idealfall Probleme bereits behoben hat, bevor Sie sie überhaupt registrieren.

Die Umsetzung am Beispiel von Microtronics

Bei Microtronics machen Sie Ihre ersten Gehversuche beispielsweise mit einer rapidM2M M3 IoT Box. Anhand von Beispielen und Tutorials verstehen Sie rasch das Zusammenspiel und realisieren unmittelbar erste Erfolge. Oder Sie nutzen bei passendem Interface eines der vielen Geräte aus dem Portfolio.

Microtronics entwickelt und betreibt für Sie Ihre IoT-Lösungen. Integrieren Sie die Daten über die API in Ihre gewohnte Software oder ein Dashboard. Alternativ können Sie die Module von Microtronics selbst programmieren und in Ihre Geräte und Maschinen integrieren.

Bereits bei der Erstellung des detaillierten Konzepts und der technischen Spezifikation hilft Ihnen Microtronics gerne. Im Zuge eines kostenlosen IoT Coffees ermitteln wir die groben Eckpfeiler Ihres IoT- oder M2M-Projekts. Neben dem ersten Kennenlernen erfahren Sie, wie Microtronics Sie bei Ihrem IoT-Vorhaben unterstützt. Dank jahrelanger Erfahrung von Microtronics wird Ihr IoT-Projekt von der Idee über den Proof of Concept bis hin zur Marktreife zum Erfolg und versauert nicht in der Schublade.

 

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